Eule oder Lerche? Welcher Schlaftyp bist du?

Stehst du morgens gerne früh auf? Oder gehts du abends lieber spät ins Bett? Was dein Schlafverhalten mit dem deines Kindes zu tun hat, erfährst du hier.

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Das Schlafverhalten unsere Zwerge wird vererbt. Diese Vererbung geht meist bis zur Großeltern Generation zurück. Um das Schlafverhalten deines Kindes zu verstehen, ist es durchaus sinnvoll, das Schlafverhalten der Eltern zu analysieren und das der Großeltern. LangschläferIn oder FrühaufsteherIn? Gehen wir abends früh ins Bett, oder doch nicht? Ist mein Schlaf ein leichter? Oder bin ich eher schwer zu wecken?
 
Die Dauer unseres zirkadianen Rhythmus (lat. circa- ungefähr; dies-Tag) ist angeboren, kann sich aber auch mit Laufe der Entwicklung phasenweise ändern.
 
Es gibt keine Mindest- oder Maximalanzahl von Stunden, die ein Baby oder Kind schlafen sollte. Wieviel Schlaf ein Kind braucht, um sich gut zu entwicklen und um gut erholt zu sein, ist individuell. Manche haben mit 12-14 Stunden genug, andere sind Schlafmützen und brauchen 16 Stunden.
 
Die meisten Kinder sind Nacht- oder Eulenmenschen, gehen abends eher spät ins Bett um morgens eher spät und mühsam aufzustehen. Ihr zirkadianer Rhythmus ist länger als 24 Stunden.
 
Einige Kinder wiederrum sind Morgen- oder Lerchenmenschen, sie gehen abends sehr früh schlafen um morgens aber wieder genauso früh aufzustehen. Der zirkadianer Rhythmus dieser Menschen ist weniger als 24 Stunden.
 
Und dann gibts noch ausgeglichene Menschen, welche einen zirkadianen Rhythmus von genau 24 Stunden haben. Abends sind sie etwa zur gleichen Zeit müde und morgens zur gleichen Zeit wach. Nur wenige Menschen gehören in diese Gruppe.
 
Es ist nicht sinnvoll das eine Kind mit anderen Kinder zu vergleichen, denn jede/r von uns ist anders. Wichtig ist, dass wir die Situation annehmen und auf die Bedürfnisse des Kindes und auch auf unser Bedürfnisse achten. Da wir das Schlafverhalten unsere Kinder nur bedingt beeinflussen können, ist es umso wichtiger die Situation für uns und unsere/n PartnerIn so angenehm wie möglich zu machen, damit alle gut schlafen können. Vor allem wenn ihr Eulen und euer/eure Kind(er) Lerchen sind, oder umgekehrt :-).
 
Quelle: Remo H. Largo - Babyjahre: Entwicklung und Erziehung in den ersten 4 Jahren
 
 
 
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