Bald ist Zeitumstellung - Wie finden wir unseren Familienrhythmus?

Zeitumstellung  - wer stellt unsere Kinder um - und wie finden wir unseren Familienrhythmus wieder?

Wir alle haben eine innere Uhr. Im ersten Lebensjahr unterläuft diese innere Uhr viele Anpassungs- und Entwicklungsprozesse und erst gegen Ende des 1. Lebensjahres beobachten die meisten Eltern einen (nach der Uhrzeit) gerichteten - recht regelmäßigen - SchlafWachRhythmus ihres Kindes.

Ein regelmäßiger Tages- und Schlaf-Rhythmus (Babys im ersten halben Jahr ausgenommen, die haben noch ihren eigenen Rhythmus) ist für das Wohlbefinden unserer Kinder, aber auch für uns Erwachsenen, sehr wichtig. Euer Rhythmus wird durch die bevorstehende Zeitumstellung sicher durcheinandergeworfen. Vielleicht könnt ihr die Zeitumstellung am Wochenende aber für euch nutzen um einen neuen Familienrhythmus zu finden.

SiebenschläferTIPP: Ein regelmäßiger Rhythmus startet mit dem Aufstehen, dies sollte immer um die gleiche Zeit erfolgen (+/-30Minuten), Tagschlaf immer zur gleichen Zeit und auch immer gleich lang - und immer zur gleichen Zeit ins Bett. Manchmal entwickeln Kinder von sich aus einen gleichmäßigen Rhythmus, andere Kinder brauchen dabei, IMMER unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, etwas Unterstützung. Zu einem regelmäßigen Rhythmus gehören auch die Essens-, Spiel-, Hausaufgabenzeiten und vieles mehr.

 Die Umstellung auf Winterzeit - Die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt

Aus 6 Uhr wird 5 Uhr – ideal für Eltern deren Kinder SpätaufsteherInnen sind, weil sie so "einfach" eine Stunde früher aufstehen. Herausfordernd für FrühaufsteherInnen, da beginnt der Tag dann noch früher. 

Aus 20 Uhr wird 19 Uhr - Ideal für Kinder die spät schlafen gehen - die sind eine Stunde früher müde. Für Kinder die sehr früh müde werden, ist dann die Energie dann noch eine Stunde früher verbraucht und sie werden/sind früher müde. 

SiebenschläferTIPP: Je jünger die Kinder, desto unwichtiger ist die Uhrzeit! Viel wichtiger sind Familienrituale als Taktgeber, daran orientieren sich die Kinder (Jausenzeiten, Essenszeiten....). Deshalb empfehlen wir nicht nur Schlafzeiten rechtzeitig zu verändern, sondern vor allem auch Essenszeiten und Zu-Bett-Geh-Rituale anzupassen. Meist dauert es 1-2 Wochen bis sich unsere innere Uhr und die unserer Kinder "umgestellt" hat. Babys werden noch von ihrer eigenen inneren Uhr geleitet.

Hier stellen wir euch drei mögliche Methoden vor, wie ihr die Zeitumstellung zur Winterzeit gut schafft:

o Die erste Methode: "Hart auf hart"

Einfach mit dem Tag der Zeitumstellung alles zur gewohnten Uhrzeit und somit um eine Stunde später machen. Später mit den gewohnten Ritualen beginnen, wie Mittagessen oder Abendessen und dann Bettfertig machen. Ihr müsst daran denken, dass eure Kinder eine Stunde zu früh dran sind: Wenn euer Kind bislang um 13 Uhr seinen Mittagsschlaf gemacht hat, wird es schon um 12 Uhr müde sein und vielleicht schon um 11 Uhr hungrig... Es dauert etwas bis sich die Kinder "umgestellt" haben, meist 1 bis 2 Wochen. (Babys innere Uhr richtet sich erst mit ungefähr 4 Monaten nach Tag und Nacht und erst rund um das 9.Lebensmonat ist ein Rhyhtmus bemerkbar, der sich an der Uhr orientiert).

o Die zweite Methode: "Der sanfte Plan"

Einige Tage vor der Zeitumstellung beginnen alles 15 Minuten später zu machen: später Essen, später Rituale beginnen, später Mittagsschlaf, später Nachtschlaf. Die neue Uhrzeit dann 2 Tage beibehalten und dann wieder 15 Minuten später.
Dadurch können sich die Kinder langsam daran gewöhnen und schaffen es innerhalb einer Woche zur gewohnten Zeit ins Bett.

o Die dritte Möglichkeit: "Alles so lassen wie es ist"

Für manche Familien passt das ganz gut, dass alles dann eine Stunde früher stattfindet. Dann gibt es keinen Grund an etwas zu verändern!

Was wenn dein Kind in der Krippe oder bei der Tagesmutter noch schläft oder ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt aufstehen müsst?

Da kann es sehr hilfreich sein, ein paar Tage im Vorfeld, zumindest schon Samstag und Sonntag mit der Umstellung zu beginnen, damit Montag nicht alles plötzlich durcheinander ist. Plane auch ein, dass die Umstellung herausfordernd sein kann und euren Tagesrhyhtmus durcheinander wirft. Wenn dein Kind von anderen betreut wird, rede auf jeden Fall mit den BetreuerInnen, um einen gemeinsamen Weg zu finden. Meist klappen die ersten Tage nach der Zeitumstellung recht gut und dann kann es passieren, dass ein Einbruch kommt - wie ein "Jetlag". Plant nicht soviel an den ersten Tagen der Umstellung.

Egal wie - Umstellungen sind manchmal herausfordernd und bringen alles durcheinander und es dauert mehrere Tage bis wir uns in den neuen Rhyhtmus eingefunden haben. Manchen gelingt dies schneller und bei anderen braucht es mehr Unterstützung von uns Eltern um in den neuen Rhythmus reinzufinden.

__________________________________________________________________________________________

Die Umstellung auf Sommerzeit - die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt 

Aus 6 Uhr wird 7 Uhr – ideal für Eltern deren Kinder FrühaufsteherInnen sind, weil sie „gefühlt“ eine Stunde länger schlafen dürfen und der Tag endlich nicht mehr ganz so früh beginnt. Herausfordernd wenn Kinder LangschläferInnen sind, da beginnt der Tag noch später.

Aus 20 Uhr wird 21 Uhr - Herausfordernd für Eltern mit Eulen-Kinder, die es gewohnt sind spät schlafen zu gehen - ideal für Eltern, deren Kinder sehr früh einschlafen.

SiebenschläferTIPP: Je jünger die Kinder, desto unwichtiger ist die Uhrzeit! Viel wichtiger sind Familienrituale als Taktgeber, daran orientieren sich die Kinder (Jausenzeiten, Essenszeiten….). Deshalb empfehlen wir nicht nur Schlafzeiten rechtzeitig zu verändern, sondern vor allem auch Essenszeiten und Zu-Bett-Geh-Rituale anzupassen. Meist dauert es 1-2 Wochen bis sich unsere innere Uhr und die unserer Kinder "umgestellt" hat. Babys werden noch von ihrer eigenen inneren Uhr geleitet.

Hier stellen wir euch drei mögliche Methoden vor, wie ihr die Zeitumstellung zur Sommerzeit gut schafft:

o Die erste Methode: "Hart auf hart"

Einfach mit dem Tag der Zeitumstellung alles zur gewohnten Uhrzeit und somit um eine Stunde früher machen. Früher mit den gewohnten Ritualen beginnen, wie Mittagessen oder Abendessen und dann Bettfertig machen. Ihr müsst daran denken, dass eure Kinder eine Stunde zu spät dran sind: Wenn euer Kind bislang um 13 Uhr seinen Mittagsschlaf gemacht hat, wird es erst um 14 Uhr müde sein und vielleicht erst um 13 Uhr hungrig… Es dauert etwas bis sich die Kinder "umgestellt" haben, meist 1 bis 2 Wochen. (Babys innere Uhr richtet sich erst mit ungefähr 4 Monaten nach Tag und Nacht und erst rund um das 9.Lebensmonat ist ein Rhyhtmus bemerkbar, der sich an der Uhr orientiert).

o Die zweite Methode: "Der sanfte Plan"

Einige Tage vor der Zeitumstellung beginnen alles 15 Minuten früher zu machen: früher Essen, früher Rituale beginnen, früher Mittagsschlaf, früher Nachtschlaf. Die neue Uhrzeit dann 2 Tage beibehalten und dann wieder 15 Minuten früher.
Dadurch können sich die Kinder langsam daran gewöhnen und schaffen es innerhalb einer Woche zur gewohnten Zeit ins Bett.

o Die dritte Möglichkeit: "Alles so lassen wie es ist"

 Für manche Familien passt das ganz gut, dass alles dann eine Stunde früher stattfindet. Dann gibt es keinen Grund an etwas zu verändern!

(c) Siebenschläfer - Kinderschlaf und mehr