Wir laden euch hier auf einen kleinen aber feinen Streifzug durch die Geschichte der letzten 100 Jahre ein!
In der Steinzeit, schlief die Sippe und somit die Familie immer gemeinsam in der Nähe des Feuers. Mit viel Körperkontakt, denn das wärmte. Auch Babys und Kleinkinder waren stehts am Körper ihrer Mama. So wussten alle, dass sie in Sicherheit waren. Ein Ausschluss aus der Gemeinschaft wäre zu dieser Zeit der sichere Tod gewesen.
Mit der Zeit veränderte sich die Art zu schlafen. Es drohte keine direkte Gefahr mehr durch Wildtiere. Jedoch gab er Unterschiede in den gesellschaftlichen Schichte. So ist es im Hochadel zu beobachten, dass jeder einen Raum zum Schlafen hatte und beim niedrigen Volk gab es nur einen Schlafraum für alle, meist war es der einzig beheizte Raum im Haus.
Vor allem im europäischen Raum wurde durch den Nationalsozialismus und dem damit verbundenn Standardwerk für Mütter "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" (Harrer, 1938) propagiert, Babys müssen alleine schlafen, damit diese nicht verwöhnt werden. Ziel war es eine Jugend zu erziehen, die ihre Bedürfnisse zu Gunsten des anderen zurückstellte.
Heute weiß man, dass Körperkontakt und Nähe, sowie Familienbett und Co-Sleeping im ersten Lebensjahr des Kindes vom Vorteil sind! Zudem ist es eine Empfehlung der SIDS Prävention, dass Babys im ersten Lebensjahr im Schlafzimmer der Eltern schlafen sollen.

